Gesundheitsminister verteidigt Direktmandat

Der amtierende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat seinen Wahlkreis im Rhein-Kreis Neuss (Nordrhein-Westfalen) erneut gewonnen. Gröhe holte bei der Bundestagswahl als CDU-Direktkandidat 44 Prozent der Erststimmen. 2013 hatte er den Wahlkreis mit 51,6 der Stimmen gewonnen. Der 56-Jährige ist seit 1994 Bundestagsabgeordneter. Auch über Gröhe hinaus werden dem neuen Deutschen Bundestag weiterhin die meisten der wieder angetretenen Gesundheitspolitikerinnen und Gesundheitspolitiker angehören.

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Frage der Woche

Frage der Woche: Wie kann endlich der Durchbruch bei der Digitalisierung von Prozessen im Gesundheitswesen geschafft werden?

Was die gesundheitspolitischen Sprecher der vier Fraktionen im Bundestag auf die Frage geantwortet haben und welchen Standpunkt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes Martin Litsch vertritt, lesen Sie in

Positionen zur Gesundheitspolitik 2017

Maria Michalk Zitat
„Ohne Digitalisierung wird unser Gesundheitswesen an Wirkungskraft verlieren.“

Maria Michalk, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag

Logbuch Gesundheitswesen

Achtung - Sie verlassen Ihren Versorgungssektor!

Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, um das uns viele beneiden. Nur wenige wissen aber, dass unser System durch eine scheinbar unüberwindbare Grenze geteilt ist – die Grenze zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Denn bis jetzt ist es noch keiner Bundesregierung gelungen, die Mauer zwischen den Sektoren niederzureißen. Der Leidtragende ist der Patient, der den unterschiedlichen Gesetzen des jeweiligen Sektors hilflos ausgeliefert ist. Wie es zur Teilung des deutschen Gesundheitssystems kam, und wie gut die Chancen für eine Wiedervereinigung nach der Bundestagswahl stehen, lesen Sie im Geschichtsabriss von Erwin D. Drüggelte.

Logbuch Gesundheitswesen

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Video

AOK-Reiseblog: Was muss bei den Patientenrechten verbessert werden?

60 Prozent der gesetzlich Versicherten wissen, dass die Krankenkassen verpflichtet sind, sie bei der Verfolgung von Schadenersatzansprüchen aufgrund eines vermuteten ärztlichen Behandlungsfehlers zu unterstützen. Zwei Drittel der Befragten wissen außerdem, dass diese Unterstützung kostenfrei ist. Das zeigt eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes. Patientenrechte stehen bei der AOK ganz oben auf der gesundheitspolitischen Agenda, betont der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann.

Recherche

Schon
gewusst?

Wie viel macht ein Prozent Mehrausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung aus?

2,3
Milliarden Euro

(Quelle, BMG KF1, März 2017)

AOK befürwortet die Reform der Notfallversorgung

Das Notfallversorgungs-Konzept des Sachverständigenrats Gesundheit ist beim AOK-Bundesverband auf Zustimmung gestoßen. "Alle Beteiligten sind sich einig, dass die Notfallversorgung neu aufgestellt werden muss“, sagt Verbandschef Martin Litsch. Ihn überzeugt vor allem der konsequente sektorübergreifende Ansatz. Es sei wichtig, dass die Ersteinschätzung der Krankheitsschwere und anschließende Wegweisung der Patienten in einer integrierten Anlaufstelle erfolge. „Solche zentralen Anlaufstellen könnten die heutige Trennung in ärztlichen Bereitschaftsdienst und Notfallambulanzen überwinden", so Litsch.

Mehr zur Reform der Notfallversorgung

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Recherche

Wo Handwerker den Kliniken voraus sind

Jeder Handwerker weiß das: Übung macht den Meister. Je häufiger man einen Handgriff, eine Tätigkeit macht, desto sicherer wird man darin. Das gilt in der Medizin genauso. Doch hat sich die Einsicht dort nicht überall durchgesetzt. So nahmen in Deutschland mehr als 200 Kliniken Hüftgelenk-OPs vor, obwohl sie keine Routine darin haben. Das hat auch Folgen für Patienten. Denn für sie ist das Risiko, binnen eines Jahres erneut auf dem OP-Tisch zu landen, in solchen Kliniken mehr als doppelt so hoch wie in Häusern, die den Eingriff besonders häufig vornehmen.

Statistik

Zahl der Woche

Einsparung durch Rabattverträge

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Video

"Einfach mal den Bürger fragen": Von Arzneimittelkosten und Nutzenbewertung

Seit 2011 werden neue Medikamente dahingehend untersucht, ob sie besser wirken als Präparate, die schon längst auf dem Markt sind. Ist das nicht der Fall, dürfen sie nicht mehr kosten als ein bereits eingeführtes Medikament. Warum trotzdem Mondpreise entstehen, wie man sie verhindert und wo unbedingt nachgebessert werden muss: "Einfach mal den Bürger fragen!"

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Interview

Raus aus den kollektiven Hängematten

Mehr Anreize für einen verstärkten Wettbewerb um die beste Versorgung hält Professor Klaus Jacobs für dringend erforderlich. Krankenkassen und Leistungserbringer hätten es sich "vielfach in den 'kollektiven Hängematten' der Versorgungssektoren bequem gemacht", so der Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Es sei "mehr Mut in der Politik gefragt - so ähnlich wie vor 25 Jahren, als die freie Krankenkassenwahl eingeführt wurde".

Das Interview

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Video

weiter.gehen - das Positionspapier der AOK-Gemeinschaft

Qualitätsbasiert, beitragsstabil und patientengerecht - so muss die gesetzliche Krankenversicherung in der nächsten Legislaturperiode nach Überzeugung der AOK weiterentwickelt werden. In ihrem Positionspapier zur Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl umreißen die elf AOKs und der AOK-Bundesverband die wichtigsten Herausforderungen und Aufgaben. Und sie bieten der Politik an, dass sie gemeinsam "weiter.gehen".

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